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HCT an der WEGA Weinfelden
Heinz Schadegg, René Ramseier und Christian Bannwart stehen da, wo das HCT-Gwerblerchalet im September stehen wird.

HCT an der WEGA Weinfelden

HCT-Burger statt Gewerbe-Trotte – die Hockeyaner spannen mit den Gewerblern zusammen

Fünf Monate vor der Wega-Messe kündigen der Gewerbeverbandschef und der HC Thurgau eine neue Beiz an. Das HCT-Gwerblerchalet soll eine grössere Zielgruppe anlocken, und setzt auf Unterhaltung und Star-Appeal.

T minus 169 Tage. Das steht bei den eingefleischten Weganerinnen und Weganern am Mittwoch im Kalender. Also bleiben noch rund fünf Monate bis zum 24. September und damit bis zum Start der Wega-Messe in Weinfelden.

René Ramseier – am Mittwochvormittag trägt der hiesige Stadtrat den Hut des Weinfelder-Gewerbevereins-Präsidenten – ist selbst bekennender Weganer und nutzt die Gunst der Stunde, um eine Ankündigung zu machen. «An der Wega spannen wir mit dem HC Thurgau zusammen.»

«Attraktiver» als Vorgänger-Konzept

Da, wo an einem ganz gewöhnlichen Apriltag Lehrpersonen der Thomas-Bornhauser-Schule ihre Autos parkieren, soll im September das Chalet vom letzten Jahr in neuem Glanz erstrahlen. Statt zu Ehren des 100-jährigen Bestehens der Wiesli Holzbau AG steht das Chalet heuer im Zeichen der Hockeyaner. Das dürfte auch die nächsten Jahre so bleiben, wie der drei-Jahres-Vertrag verrät.

Das Chalet ersetzt die bisherige «Gewerbe-Trotte», wo sich unter anderem Aussteller verpflegen konnten. «Das neue Konzept ist viel attraktiver», sagt Ramseier. «Wir wollten den Leuten etwas Neues bieten, etwas, das ein noch breiteres Publikum anzieht.»

Ergänzend zur Gwerbler-Halle 11, wo sich rund 35 Gewerbebetriebe und Fachgeschäfte von Weinfelden und der Umgebung präsentieren, soll nun die neue Beiz beziehungsweise der Begegnungsort ein durchmischteres Publikum anlocken. «Wir möchten Treffpunkt für Gewerbeleute, unsere Fangemeinschaft und die Allgemeinheit sein», sagt Christian Bannwart, Geschäftsführer des HC Thurgau.

Das genaue Konzept sei noch nicht in Stein gemeisselt, Ideen seien aber bereits vorhanden. «Wie im Wiesli-Chalet wollen wir auch verschiedene Darbietungen zeigen», sagt Bannwart. Auch Autogrammstunden der beliebten Hockeyaner sind geplant. Wenn sie denn Zeit haben. Denn neben dem Servicepersonal, das unter anderem das Strähl-Chalet in der Güttingersreuti bewirtschaftet, sollen auch die erste Mannschaft oder die Ladies im HCT-Gwerblerchalet – so wird die Holzbaute heissen – mitanpacken und etwa den HCT-Burger servieren.

Rückkehr eines Treffpunkts

Wie der Aussenbereich aussehen soll, wer das Chalet und die Bewirtschaftung sponsern wird oder ob der HCT mit dem Wega-Button, dem wohl wichtigsten Accessoire der Messe, eine zusätzliche Attraktion bieten will, ist noch offen.

Die Männer präsentieren die neue Idee zu dritt. Auch die Wega ist mit Verwaltungsrat Heinz Schadegg vertreten. «Ich weiss noch, früher haben wir uns immer in der Halle sieben getroffen.» Der einstige Treffpunkt ist zur Partyhalle geworden. Ein Ort zum Verweilen habe gefehlt. «Als ehemaliger Wega-Verwaltungsratspräsident ist es mir ein Bedürfnis, dass es das nun wieder gibt.»

Dass das Projekt Erfolg haben wird, steht für die drei Herren ausser Frage. «Die Firma Wiesli war überrascht, wie gut ihr Chalet im letzten Jahr besucht war», sagt Schadegg. Dies, obwohl böse Zungen meinten, die Leute würden sich nicht so weit vom 300 Meter entfernten Zentrum wegbewegen.

 

Text & Bild: Carina Majer (Thurgauer Zeitung)

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